PGM und MPR: was übergeht

Beide Formate beschreiben dieselbe Arbeit mit anderen Worten. Der größte Teil der Übersetzung ist mechanisch; drei Konventionen sind es nicht, und genau dort geht eine Umwandlung leise schief.

Die Tiefe wechselt die Bedeutung

Xilog misst einen Schnitt ins Material hinein. woodWOP misst eine Kontur als Höhe des darunter stehen bleibenden Materials. Ein 6-mm-Schnitt in einer 18-mm-Platte geht als 6 hinein und kommt als 12 heraus, ein Schnitt ganz hindurch kommt als 0 heraus. Deshalb lehnt der Konverter ein Programm ab, dessen Kopf keine Plattendicke angibt: ohne sie lässt sich nicht rechnen.

Bögen verlieren ihren Mittelpunkt

Xilog benennt den Mittelpunkt eines Bogens genau. woodWOP benennt Radius und Drehrichtung. Den Mittelpunkt aus einem Radius zurückzurechnen trifft meist denselben Punkt und manchmal ein oder zwei Hundertstel daneben. Der Konverter prüft jeden Bogen und meldet die, die sich verschieben.

Aus Spindeln werden Durchmesser

Eine Xilog-Bohrzeile benennt Spindelnummern, die nur an der Maschine etwas bedeuten, für die das Programm geschrieben wurde. woodWOP wählt den Bohrer stattdessen nach Durchmesser. Der Konverter schreibt die Spindelnummer durch und sagt das auch, denn der Durchmesser ist eine Angabe, die die Quelldatei nicht enthält.

Nichts entfällt stillschweigend

Eine Parkbewegung des Kopfes hat in woodWOP keine Entsprechung und entfällt, was das Teil nicht ändert. Eine Nullpunktverschiebung oder ein Unterprogrammaufruf ändert das Teil sehr wohl, deshalb lehnt der Konverter die Datei ab, statt eine zu schreiben, die etwas anderes fertigt. Jede fehlende Zeile wird im Bericht benannt.